09.04.07 Istanbul - Teil 2

 

1. Hof Topkapi-SarayNach dem leckeren Frühstück auf der Dachterasse machen wir uns gleich auf den Weg in den Topkapi-Saray. Wir sind schlauer, als gestern und sind bereits gegen 9:45 Uhr am Eingang. Es ist, wie wir spekuliert haben, noch nicht viel los.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schrifttafel über dem EingangDie Palaststadt ist gewaltig, die Pracht der ausgestellten Exponaten aus den vergangenen Jahrhunderten ist überwältigend. Die Ausstellung erlaubt uns einen Blick in die Welt der Sultane zu werfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

TafelsilberSo viele Edelsteine, Perlen und Gold haben wir noch nie gesehen. Nur um von den kostbarsten Schätzen einiges zu erwähnen: zwei hüfthoche Kerzenständer je 48 kg schwer aus massivem Gold mit 6.666 Diamanten besetzt oder der 86 Karat schwere und damit der fünftgrößte Diamant der Welt.

 

 

 

 

 

WandverzierungenZu den Zeiten, als die Palastanlage noch bewohnt war, wurden hier täglich 100 Ochsen und 500 Schafe geschlachtet.
Wenn man all das sieht, kann man sich die spannenden Geschichten aus dem Reiseführer lebhaft vorstellen.

 

Der Besuch in Topkapi-Saray hat sich auf jeden Fall gelohnt!

 

 

 

 

 

Turkish CoffeeDie Sonne scheint, aber es weht ein frischer Wind. Nach einer kurzen Kaffe-Pause steigen wir hinab in die Unterwelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der versunkene PalastDie im 6.Jh. gebaute Yerebaton Zisterne wird auch der versunkene Palast genannt. Bekannt geworden ist sie durch den James Bond-Film „Liebesgrüße aus Moskau“.

336 jeweils 8 m hoche Säulen stützen die Zisterne. Aus Lautsprechern tönt leise orientalische Musik, die in Verbindung mit dem schummerigen Licht zu dem ganz besonderen Ambiente beiträgt. Verzaubert von der Schönheit der Zisterne treten wir wieder in die Sonne und in das Menschengewirr auf der Straße hinaus.

 

Tausende bunte Tulpen und Primeln strecken ihre zarte Köpfe in Istanbuls Grünanlagen der Sonne entgegen. Frühling liegt in der Luft.

 

Relaxen über den Dächern IstanbulsIm Schaufenster einer Bäckerei sprechen uns türkische Gebäckspezialitäten an. Wir kaufen gleich Kiymali Börek, Tulumba und Baklava, die wir auf der Dachterasse unseres Hotels genießen. Noch ein wenig relaxen und dann müssen wir uns auch schon so langsam Gedanken über die Weiterfahrt machen.

 

Im Restaurant „Doy-Doy“ (Übersetzung: „werde satt, werde satt“) lassen wir uns es gut gehen und studiern den Reiseführer um die Fahrtroute festzulegen. Schnell noch den Reisebericht fertig machen, dann war es das auch schon für heute.