10.04.07 Istanbul – Kappadokien

 

Hagia SophiaEin letztes Mal frühstücken wir über den Dächern Istanbuls, bevor wir zur Besichtigung der Hagia Sophia aufbrechen.

Die Sonne scheint und es ist wärmer, als gestern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hagia SophiaDas Gebäude war erst für 1000 Jahre eine Kirche gewesen, dann zur Moschee umfunktioniert. Heute ist es ein Museum.

Die Bauzeit betrug 5 Jahre, über 100 Baumeister und mehr als 10.000 Arbeiter waren beteiligt. Durch Erdbeben zerstört musste die Kirche mehrmals aufgebaut werden. Nach und nach kamen die 4 Minarette dazu. 5 Sultane ließen sich in ihren Schatten beisetzen.
Es ist einiges los, aber durch die Größe des Areals verteilt sich die Menschenmenge.

 

Beim Aufbruch versammelt sich kurz das Hotelpersonal und die Teppichhändler aus dem benachbarten Geschäft eilen herbei um uns zu verabschieden und uns eine gute Reise zu wünschen. Es stellt sich heraus, dass einer von den Teppichhändlern in Aachen wohnt und den Iran selbst schon bereist hat. Von ihm erhalten wir auch noch wertvolle Tipps. Zu guter Letzt bekommen wir eine Visitenkarte in die Hand gedrückt mit der Aufforderung uns zu melden, wenn es Schwierigkeiten gibt.

 

 

Ortaköy MoscheeWir machen noch einen Schlenker zur Ortaköy Moschee, die in traumhafter Lage direkt an den Wassern des Bosporus liegt.

Anschließend suchen wir unseren Weg im Gewühl auf die Brücke, die uns auf die asiatische Seite Istanbuls bringt.

 

 

 

 

 

 

 

Um 14:25 Uhr nach 3103 km erreichen wir den asiatischen Kontinent.

 

Ortaköy MoscheeAn der Mautstation hinter der Brücke erleben wir eine Überraschung. Es gibt weder ein Kassenhäuschen, noch kann man sich ein Ticket ziehen. Die Schranke bleibt für uns geschlossen. Hinter uns bildet sich schon eine hupende Schlange. Also Rückwärtsgang rein, die Hintermänner verscheuchen und einfach den blöden Tourist machen. Wir retten uns auf den rechten Standstreifen, wo Parkplätze angelegt sind. Eine Türkin deutet auf ein Häuschen hinter uns. Nach einer halben Stunde erfährt Andreas, dass dies die einzige Mautstation ist, für die man eine Autobahn-Chekkarte kaufen muss um die Autobahngebühr bargeldlos zu entrichten. Vielleicht hätte man da ja mal ein Schild in Englisch hinstellen können, da auf der Nebenspur sich das gleiche Drama wiederholt...

 

Nachdem wir das Chaos erfolgreich gemeistert haben, fahren wir Richtung Kappadokien.

Die Landschaft gleitet an uns vorbei. In der Dämmerung erreichen wir Ankara. Im Gegensatz zu Istanbul lädt sie uns nicht zum Verweilen ein.

 

Ca. 70 km vor unserem Ziel übernachten wir auf einem Feld an einem Brunnen. Über uns leuchten die Sterne wie ein Feuerwerk.


Heute legten wir 669 km zurück.


Unsere Route: