Reise Tagebuch
Iran '07
“Reisen veredelt den Verstand und räumt gründlich mit unseren Vorurteilen auf."
Oscar Wilde
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11.04.07 Göreme in Kappadokien
Die Sonne weckt uns gegen 6 Uhr. Bei Andreas macht sich langsam auch eine Erkältung breit. Die Nacht war kalt, bei 0°C. Die Wiese ist noch mit Raureif bedeckt.
Gegen 7 Uhr sitzen wir im Auto und fahren die restlichen Kilometer Richtung Göreme. Die Landschaft, die sich vor uns auftut, ist wie aus dem Märchen.
Kappadokien ist ein Weltwunder der Natur im Herzen Anatoliens: eine einzigartige Tuffsteinlandschaft mit bizarren Felsgebilden, unterirdischen Städten und mehr als 1.000 Höhlenkirchen.
Rózsika hat einen Tipp aus dem Reiseführer parat und so steuern wir bereits gegen 8 Uhr Kermal´s Guest House an.
Wir sind noch nicht richtig angekommen, da haben wir schon einen dampfenden Tee auf dem Tisch stehen. Wir sitzen im Garten und um uns herum blühen die Obstbäume. Die Sonne brennt, kein Wunder, sind wir doch auf 1100 m Höhe.
Wir bringen unsere Sachen aufs Zimmer und machen uns frisch.
Gespannt auf die traumhafte Landschaft erkunden wir die Gegend. Auf einer Wiese richten wir uns auf ein gemütliches Picknick ein.
Hier vertrödeln wir den Tag in Gesellschaft von neugierigen Feldmäusern und gemütlich vorbeispazierenden Schildkröten - im Hintergrund stets die sagenhafte Kulisse Kappadokiens.
Heute kamen lediglich 69 km auf unserem Tacho hinzu.
Das Abendessen nehmen wir in unserer Pension ein. Hier lernen wir Schorsch aus Traunstein kennen, der mit seinem Fahrrad von Istanbul bis nach Bombay fährt. Während wir uns interessiert austauschen, fährt Kemal eine leckere Köstlichkeit nach der anderen auf. So zieht der Abend an uns vorbei.
Müde und von Erkältung geplagt gehen wir gegen halb 12 ins Bett.
Unsere Route: