30.04.07 Zurück nach Tabriz

 

Außerhalb von QomUm 6:40 Uhr werden wir wach. Die Erde duftet herrlich. Der Regen hat die Luft reingewaschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 7:20 Uhr sind wir bereits unterwegs. Es ist 19°C und sonnig.

 

Wir möchten zu einer Tropfsteinhöhle nahe Hamadan, aber die Straße, die wir suchen, ist anscheinend vom Militär abgesperrt. Wir fahren weiter Richtung Teheran und der Verkehr wird stärker. Genervt vom Lärm, Gestank und Gedränge auf der Straße treffen wir die schnelle Entscheidung, dass wir Richtung Tabriz fahren.

 

Dicker VerkehrNach mühsamen Kilometern durch die Vorstädte Teherans finden wird endlich die Auffahrt auf die Autobahn. Während der restlichen Kilometer versuchen wir uns von diesen Erlebnissen zu erholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

An einer Tankstelle essen wir eine Kleinigkeit, dann geht es weiter. Wir fahren vorbei an Mini-Klatschmohn-Feldern und wunderschönen bunten Felsformationen. Auf der Autobahn dürfen natürlich keine Motorräder, Radfahrer, Geisterfahrer und Melonenverkäufer fehlen.

 

Bunte Berge zwischen Teheran und Tabriz

 

Es regnet zwischendurch und wird kühl, dann wieder warm und stürmisch. Wir fahren gegen den starken Wind und verbrauchen fast doppelt so viel Sprit, als sonst.


Noch bei Tageslicht, um 18:00 Uhr kommen wir in Tabriz an und checken wieder im Darya Hotel ein. Hier haben wir bereits auf dem Hinweg übernachtet und es ist ein schönes Gefühl vertraute Gesichter zu sehen. Wir gehen kurz ins benachbarte Internetcafe und lesen unsere Mails. Schorsch soll momentan auch hier sein – wir schreiben ihm eine SMS.

 

Beim Studieren der Speisekarte macht sich Hilflosigkeit bereit. Der Kellner spricht auch nur Farsi. Kurzerhand wird Rózsika in die Küche geführt und darf einen Blick in die Töpfe werfen, so fällt die Entscheidung leichter. Das Abendessen schmeckt gut; wir gehen satt und müde auf unser Zimmer im vierten Stock.

 

Heute haben wir 794 km hinter uns gebracht.

 

 

Unsere Route: